Willkommen

Ich freue mich, dass Sie den Weg auf meine Internetseite gefunden haben. Ich bin Linguist mit ausgeprägtem Interesse an allen Disziplinen, die sich mit der Conditio Humana auseinandersetzen. Ich betreibe also so etwas wie Lebenslinguistik: Linguistik, die etwas mit dem Leben zu tun hat. Lebenslinguistik ist im Leben situiert, beschäftigt sich mit Fragen, die aus dem Leben stammen, und möchte Antworten geben, die für das Leben relevant sind. Sie finden hier allerlei Informationen zu meiner Person, meinen Interessen, meiner Lehre und Forschung sowie Materialien zu allem davon. Seit dem 1.10.2022 bin ich Professor für Germanistische Linguistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.



Neben meiner Forschung bin ich auch als Hochschullehrer tätig und gebe Lehrveranstaltungen zu einer ganzen Reihe von linguistischen Themen. Viele meiner Lehrvideos und -materialien sind hier frei zugänglich.


In meiner Forschung suche ich schwerpunktmäßig Antworten auf die Fragen, wie sprachliche Strukturen und sprachliches Handeln mit den Strukturen anderer menschlicher Fähigkeiten und anderen Tätigkeiten zusammenhängen. Zwei meiner Antwortversuche finden sich in meinen Büchern "Instruction Grammar" und "Der Mensch und seine Grammatik", in denen ich meine Theorie der Instruktionsgrammatik von verschiedenen Seiten her (weiter)entwickelt habe. Mehr dazu finden Sie hier in Form von Texten und Vortragsvideos.


Aktuelle Arbeiten

2024ff.

Kasper, Simon/Pheiff, Jeffrey/Kammers, Heiko (2024ff.): Digitaler (morpho-)syntaktischer Atlas der deutschen Regionalsprachen (Work in Progress). Konzipiert von Simon Kasper und Jeffrey Pheiff. Bearbeitet von Heiko Kammers. Studentische Hilfskräfte: Lisa Semler, Lea Platt. In: Schmidt, Jürgen Erich/Herrgen, Joachim/Kehrein, Roland/Lameli, Alfred (Hrsg.) (2020ff): Regionalsprache.de (REDE III). Forschungsplattform zu den modernen Regionalsprachen des Deutschen. Bearbeitet von Robert Engsterhold, Hanna Fischer, Marina Frank, Heiko Girnth, Simon Kasper, Juliane Limper, Salome Lipfert, Georg Oberdorfer, Tillmann Pistor, Anna Wolańska. Unter Mitarbeit von Dennis Beitel, Lisa Dücker, Lea Fischbach, Milena Gropp, Heiko Kammers, Maria Luisa Krapp, Vanessa Lang, Salome Lipfert, Jeffrey Pheiff, Bernd Vielsmeier. Studentische Hilfskräfte. Marburg: Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas. (Ergebnisse)



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Whatever happened to the Scene Encoding Hypothesis? Salience and pertinence as the missing links between the Usage-Based Model and Scene Encoding
We argue that there has been a shift of focus from the Scene Encoding Hypothesis (SEH) to the Usage-Based Model (UBM) within the research on Construction Grammar (CxG) and that this shift was (and continues to be) characterized by the negligence of the SEH tradition. It is discussed what is the relationship between the respective explanatory scopes of the SEH and the UBM within the larger context of cognitive constructionist linguistics. A practical though not programmatic one-sided focus on the UBM produces theoretical problems leading to “flat” explanations. The UBM crowd in cognitive-functional linguistics has increasingly become aware of that problem which has led to the parallel increase in the prominence of the notion of “salience” within the UBM. We will argue that this notion, as it is applied in current research, is a potential bridge between the SEH and the UBM, since it may potentially (re-)introduce the neglected phenomenal qualities into the modeling of competence.
Kasper_Purschke_2023_Whatever_happened_t
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