Willkommen

Ich freue mich, dass Sie den Weg auf meine Internetseite gefunden haben. Ich bin Simon Kasper, Linguist mit ausgeprägtem Interesse an Sprachphilosophie, Philosophischer Anthropologie und Psychologie. Sie finden hier allerlei Informationen zu meiner Person, meinen Interessen, meiner Lehre und Forschung sowie Materialien zu allem davon. Zur Zeit vertrete ich eine Professur für germanistische Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Daneben bin ich Mitarbeiter im Akademie-Projekt Regionalsprache.de am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg.



Neben meiner Forschung bin ich auch als Hochschullehrer tätig und gebe Lehrveranstaltungen zu einer ganzen Reihe von linguistischen Themen. Viele meiner Lehrvideos und -materialien sind hier frei zugänglich.


In meiner Forschung suche ich schwerpunktmäßig Antworten auf die Fragen, wie sprachliche Strukturen und sprachliches Handeln mit den Strukturen anderer menschlicher Fähigkeiten und anderen Tätigkeiten zusammenhängen. Zwei meiner Antwortversuche finden sich in meinen Büchern "Instruction Grammar" und "Der Mensch und seine Grammatik", in denen ich meine Theorie der Instruktionsgrammatik von verschiedenen Seiten her (weiter)entwickelt habe. Mehr dazu finden Sie hier in Form von Text und Vortragsvideos.


Aktuelle Arbeiten


Kasper, Simon (2021): "Whodunnit"? Überraschendes zu unserem Umgang mit Mehrdeutigkeit. Sprachspuren: Berichte aus dem Deutschen Sprachatlas 1(5). https://www.sprachspuren.de/whodunnit/.


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Kasper, Simon: Diatheses in Germanic
A definition of “diathesis” on both formal and semantic grounds is proposed that encompasses the relevant synthetic and analytic structures in the Germanic languages. An alternation between clauses is treated as a diathetical alternation (i) if one or more semantic roles associated with the main verb exhibit differential grammatical (i.e., morphological or syntactic) encoding, (ii) if the overt lexical expressions have same lexical roots, and (iii) if the clauses approximately share at least the meaning and truth conditions of the semantically less specific clause alternant. This qualifies as diathesis what has become to be known as the canonical passive, impersonal passive, non-canonical passive, pseudo-passive, anticausatives, the dative alternation, the locative alternation, among others. The focus of this article is on the semantic restrictions governing a clause’s participation in various diathetical alternations across the modern Germanic (standard) languages.
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